23. Februar 2012

Jede Existenz ist wie ein Kreis, den der Mensch um eine Mitte herum beschreibt. Entsprechend seinem Entwicklungsgrad ist diese Mitte er selbst, oder seine Familie, oder die Gesellschaft, oder der Herr. Um sich selbst zu kreisen ist der schlimmste Zustand: Der so beschriebene Kreis ist extrem eng und wird mit jedem Tag noch enger. Um seine Familie oder um die Gesellschaft zu kreisen, bedeutet günstigere Entwicklungsbedingungen, aber es sind noch nicht die besten. Denn selbst wenn der beschriebene Kreis viel weiter ist, so ist es doch eine Begrenzung für das richtige Verständnis der Dinge, wenn man jenseits seiner Familie oder seiner Gesellschaft nichts anderes sieht.
Der beste Zustand ist, wenn der Mensch Gott als Mitte nimmt und um Ihn kreist. Die groben Verbindungen, die ihn an die Erde fesseln, werden nach und nach feiner, entwirren sich und er bekommt eine immer mehr umfassende, mehr kosmische Sicht der Probleme, wovon seine Familie und die Gesellschaft profitieren können. Und natürlich auch er selbst.

0 Responses to “23. Februar 2012”


  • Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

You must be logged in to post a comment.