Tagesgedanke vom Montag, den 2. März 2026

Woher stammt der Brauch

Woher stammt der Brauch, vor den Mahlzeiten zu beten? Ihr meint, das sei eine Art der Dankbarkeit dem Schöpfer gegenüber, dem wir es verdanken, uns satt essen zu können? Ja, sicher, aber dieser Brauch rührt auch von gewissen Kenntnissen her, welche die Eingeweihten von der Realität der unsichtbaren Welt besitzen. Sie wissen, dass es auf der Astralebene unzählige Geschöpfe gibt, die genauso Hunger und Durst haben und die versuchen, sich bei den Menschen einzuschleichen, um sich an ihnen zu nähren. Die Ernährung ist ein Vorgang, der beim Menschen dem tierischen Instinkt noch sehr nahe steht, und wenn er nicht wachsam ist, lässt er beim Essen Wesenheiten der Astralwelt in sich ein, die seinen instinktiven Neigungen entsprechen. Wenn ihr vor einer Mahlzeit ein Gebet an den Herrn richtet, bittet ihr Ihn, an dieser Mahlzeit teilzunehmen und habt ihr Ihm erst einmal die Tür geöffnet, verschließt ihr sie für alle Unerwünschten der Astralebene.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


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