Tagesgedanke vom Samstag, den 23. Mai 2026
Solange man zu weit unten in der Ebene bleibt
Solange man zu weit unten in der Ebene bleibt, können Staub und Nebel uns am Sehen hindern. Wenn man sich aber sehr hoch hinauf begibt, über diese Regionen hinaus, sehen wir alles klar vor uns. Diese Phänomene der physischen Ebene haben ihre Entsprechung im spirituellen Bereich. Symbolisch gesehen entspricht der Staub den Machenschaften des gewöhnlichen Intellekts, der sich mit Berechnungen, Geschäften und zweideutigen Angelegenheiten befasst. Was den Nebel angeht, so entspricht er unruhigen Gefühlen und schlecht beherrschter Sensibilität. Die niedere Mentalebene produziert also den Staub, und die niedere Astralebene produziert mit ihren Aufwallungen Wolken und Nebel. In beiden Fällen kann man keine klaren Vorstellungen haben. Darum muss der Schüler durch Meditation, Gebet und Kontemplation versuchen, sich aus diesen mit Staub und Nebel erfüllten Schichten zu lösen, um endlich in die Klarheit einzudringen.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov






