Tagesgedanke vom Samstag, den 31. Januar 2026
Für den Schüler existiert ein Meister nicht als ein Wesen ganz außerhalb von ihm: In dem Maße
Für den Schüler existiert ein Meister nicht als ein Wesen ganz außerhalb von ihm: In dem Maße, wie der Schüler den Meister wirklich akzeptiert hat, existiert sein Meister auch in ihm selbst, in seinem Herzen, seiner Seele, seinem Geist. Je mehr sich der Schüler von seinen persönlichen und irrtümlichen Ideen befreit, umso mehr gibt er seinem Meister die Möglichkeit, sich in ihm niederzulassen, eine Wohnstätte in seinem inneren Tempel einzurichten, um diesen zu reinigen und zu erleuchten. Wer die magische Kraft dieses Vorgangs versteht, kann die Mysterien der Schöpfung verstehen. Es steht geschrieben, dass Gott den Menschen nach Seinem Bild geschaffen hat; aber der Mensch erschafft auch Gott in sich selbst – je mehr er sich Gott nähert, umso mehr formt er von Ihm ein getreues Bild. Dieses innere Bild wirkt wie ein Empfänger, ein Kondensator der göttlichen Kräfte. Ja, das ist wahre Magie!*
Omraam Mikhaël Aïvanhov






