Tagesgedanke vom Dienstag, den 17. Februar 2026

Der Mensch gehört der Gesamtheit des Universums nicht so an

Der Mensch gehört der Gesamtheit des Universums nicht so an, als wäre er nur ein Stein, eine Pflanze oder ein Tier. Als denkendes Wesen hat er eine andere Rolle zu spielen. Er soll am Aufbau eines Bauwerks, dem kollektiven Leben, teilnehmen. Solange er nur für sich selbst arbeitet, kann ihm daraus nichts Gutes erwachsen. Ihr wendet ein: »Aber wieso denn, wenn ich für mich arbeite, verdiene ich doch etwas!« Nein, denn dieses »Ich« für das ihr arbeitet, dieses egoistische, getrennte »Ich«, ist ein Fass ohne Boden, und indem ihr für es arbeitet, werft ihr alles in dieses Fass. Man sollte nicht auf diese Weise arbeiten. Die Individualisten und Egoisten sehen nicht, was sie alles erreichen könnten, wenn sie für die Kollektivität arbeiten würden. Nur, versteht mich richtig, wenn ich von »Kollektivität« spreche, handelt es sich nicht allein um die menschliche Kollektivität, sondern auch um das Universum, um alle Geschöpfe im Universum, um Gott. Diese Kollektivität, diese Unermesslichkeit, für die ihr arbeitet, gleicht einer Bank, und alles, was ihr für sie tut, wird eines Tages vermehrt auf euch zurückkommen.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


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