20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
Geben Sie ein Wort / eine Phrase ein und lassen Sie sich inspirieren!
So wie der Geist die Materie braucht
So wie der Geist die Materie braucht, um erschaffen zu können, so braucht das Gute auch das Böse, um sich zu manifestieren; sonst schläft es ein, sonst gibt es nichts, um das Gute anzuregen. Das Böse stimuliert das Gute, und das Gute projiziert sich dann auf die Materie des Bösen wie auf einen Bildschirm. Dank des Bösen ist das Gute gut, ohne das Böse würde man das Gute nicht kennen. Wenn man das Böse ausrotten will, wird das Gute auch ausgerottet. Das Böse, das sind die Wurzeln des Guten, und wenn man die Wurzeln eines Baumes abschneidet, stirbt er ab. Das bedeutet nicht, dass wir das Böse mehren, nähren und stärken sollen – nein, es ist stark genug, so wie es ist –, sondern zu wissen, dass es unvermeidbar ist und dass man lernen muss, es zu nutzen. Man kann sich nicht weiterentwickeln, man kann kein besseres Wesen werden, wenn man auf keine Schwierigkeiten trifft. Also, freut euch, ihr werdet immer stimuliert, immer inspiriert und lebendig, weil das Böse immer da ist. Ihr werdet immer Ärger haben, es wird immer Fliegen, Wespen, Schlangen und schlechte Leute geben. Es liegt an euch, sie für das Gute zu nutzen.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov