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Tagesgedanke vom Samstag, den 23. August 2025

Alles

Alles, was auf der Erde erscheint, wird schließlich vergehen. Einzig die Sonne bleibt über uns, unbeweglich, ewig. Auf sie müssen wir unsere Blicke richten. Denn wenn man die Wahrheit sucht, muss man sich dem zuwenden, was nicht vergeht, was unveränderlich ist. Aber die Sonne wird entweder vernachlässigt oder man übertreibt die Rolle, die sie spielt. Entweder denkt man, sie habe nichts mit Religion zu tun, oder aber sie wird vergöttert und angebetet. Aber in beiden Fällen begeht man einen Fehler. Wenn man der Sonne keinen Platz in seinem inneren Leben einräumt, bringt man sich um etwas Wesentliches. Wenn man aber die Sonne nur als Abgott sieht, kehrt man auf die Stufe der Primitiven zurück, die die Naturkräfte anbeten. Die Sonne soll nur ein Mittel oder ein Symbol sein, das uns erlaubt, Gott, unsere innere Sonne, zu finden. Indem wir uns in sie versenken, indem wir uns ihren Strahlen aussetzen und uns mit ihr identifizieren, vermehren wir jeden Tag Licht, Wärme und Leben in uns.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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