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Tagesgedanke vom Mittwoch, den 12. Oktober 2016

Materie - täglich gegen ihre Schwere kämpfen

Jeden Tag müssen wir gegen unsere eigene Dunkelheit und Schwerfälligkeit ankämpfen. Ja, jeden Tag kämpfen. Ihr sagt: »Aber wie lange soll das denn dauern?« Solange der Mensch sich auf der Erde inkarniert, muss er einen Körper annehmen, und ein Körper ist von Natur aus schwer, plump und kann sich dem Einfluss der Materie nicht entziehen. Erst am Ende seiner Evolution, in dem Moment, da er endgültig seine Bindungen an die Erde durchtrennt, wird der Mensch dieser erdrückenden Schwere und Dunkelheit entkommen. Aber solange er auf dieser Erde weilt, sollte er sich keiner Illusion hingeben, etwas in ihm wird immer der Materie unterworfen bleiben. Ihr sagt: »Ja aber wenn die Materie so einen starken Einfluss auf uns hat, was sollen wir machen?« Zuerst einmal der Begrenzungen, die sie uns auferlegt, bewusst zu sein und gleichzeitig kämpfen, um über diese Begrenzung hinauszukommen; uns durch das Gebet und die Meditation, mit allen Kräften, an unseren himmlischen Vater, der uns erschaffen hat, zu klammern. Ihn lieben, an Ihn glauben, auf Ihn hoffen, das ist das einzige Mittel, um uns schrittweise aus dieser Umklammerung zu befreien.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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