20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
Geben Sie ein Wort / eine Phrase ein und lassen Sie sich inspirieren!
Die geistige Arbeit - ihr ein Ziel setzen
Man sollte der geistigen Arbeit immer ein Ziel setzen.* Sagt also: »Ich bete, ich meditiere für die Verwirklichung von dieser oder jener Sache.« Ja, nennt den Grund, damit die Kräfte, die ihr hinausstrahlt, nicht verloren gehen, weil sie sich in alle Richtungen zerstreuen, sondern damit sie auf einen bestimmten Punkt gerichtet sind. Auf diese Weise werdet ihr allmählich Herr über eure Gedanken. Die Gedanken sind schwer zu zähmen und zu beherrschen, sie sind unbändig wie ein Wildpferd. In vielen hinduistischen Büchern liest man folgende Klage der Yogis: »Oh Indra, wie schwer ist es, die Gedanken zu beherrschen! Es ist, als wolle man aus Sand einen Strick flechten oder den Wind anbinden.« Wenn man aber jeden Tag übt, indem man den Gedanken ein Ziel gibt, werden sie schließlich fügsam und vor allem wirksam. * Siehe auch Band 26 »Der Wassermann und das Goldene Zeitalter«, Kapitel 5.
Omraam Mikhaël Aïvanhov