20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
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Die Schöpfung ist das Werk der Zahl 2. Was ist aber nun die …
Die Schöpfung ist das Werk der Zahl 2. Was ist aber nun die 2? Es ist die 1, polarisiert in positiv und negativ, männlich und weiblich, aktiv und passiv. Sobald eine Manifestation erfolgt, kommt es zur Teilung, zur Trennung. Um sich zu manifestieren und erkannt werden zu können, muss die 1 sich teilen. Die Einheit ist das Privileg Gottes, Sein ureigenster Bereich. Um zu erschaffen, musste Gott, die 1, zur 2 werden, denn in der 1 kann es keine Schöpfung geben, weil kein Austausch möglich ist. Gott hat sich also außerhalb Seiner Selbst projiziert und sich dabei polarisiert. So wurde das Universum aus dem Vorhandensein dieser beiden Pole geboren. Der positive Pol übt eine Anziehungskraft auf den negativen Pol aus und umgekehrt. Dieser gegenseitige Mechanismus von Aktion und Reaktion setzt die Bewegung des Lebens in Gang und hält sie aufrecht. Der Stillstand dieser Bewegung würde Stagnation und Tod nach sich ziehen, die Rückkehr zum Zustand der ursprünglichen Undifferenziertheit. Die ersten Zeilen der Genesis enthüllen, dass die Schöpfung durch eine Abfolge von Teilungen oder Trennungen erfolgte. Am ersten Tag der Schöpfung schied Gott das Licht von der Finsternis, am zweiten Tag die Wasser oben von den Wassern unten, und am dritten Tag trennte Er die Wasser von der festen Erde. Die 1 ist also eine in sich eingeschlossene Wesenheit. Um aus sich herauszugehen, muss diese Wesenheit zur 2 werden.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov